Dresdner SC 1898 - BSV Strehla

Nach dem erzitterten Auswärtsdreier beim Meißner SV erwartete die heimische Friedrichstadt die Gäste aus dem elbabwärts gelegenen Strehla. Erneut gutes Wetter sollte eigentlich Vorbote entspannter Fußballathmosphäre sein, die Anwesenden gaben sich  Mühe alles bunt zu beflaggen, dennoch hatten sich nur 159 Zuschauer ins weite Rund gefunden.

Auch ein fünfzehnköpfiger Gästeanhang weilte unter den Zuschauern. Mit eigenen blau-gelben Schals und ab und an ein wenig Support.

Alles schien bereitet für eine erfolgreiche, neunzigminütige Heimpremiere. Auch die Strehlaer muteten eher als David den Goliath.

Doch schon der Blick auf die Aufstellung lies nur wenig gutes verlauten. Gut: Manuel Kahlig gab sein Debüt. Weniger Gut: Miko, Forgber, Albi II. und der Fels in der Brandung Baum fehlten.

Dazu Steglich und Freudenberg nur auf der Bank. Ein Grottenspiel in der ersten Halbzeit. Glückwünsche gingen per SMS an die daheim geblieben, alles richtig gemacht.

Der BSV konterte hingegen konsequent. Dieser ging durch dadeliges Abwehrverhalten von Kahlig mit 1:0 in Front, welcher seinem Gegenspieler zu viel Raum ließ und abschließend nur dabei zuschaute, wie Mayer den Ball in die Maschen netzte.

Die zweite Halbzeit begann ebenfalls wenig erfolgsversprechend. Nur der eingwechselte Christian Freudenberg sorgte nun ab und an für Gefahr. Doch zunächst konterte der BSV und erhöhte auf 2:0. Groß war noch mit einem guten Reflex an den Ball gekommen, aber dieser trudelte dennoch über die Linie. Anschließend gab es die Riesenchance für die Gäste zur Vorentscheidung. Doch Groß pariert im eins zu eins glänzend.

Danach begannen die Rothemden langsam aufzuwachen. Doch Freudi trifft nur den Pfosten und Wecker den Querbalken.

Der Anschlußtreffer durch Wecker kommt zu spät und auch die Angriffsbemühungen bleiben zu stümperhaft. Konsequent werden die Bälle dem guten Keeper in die Arme geflankt oder der Ball wird umgehend zum Gegner gepasst.

Anschließend zelebrierten die Gäste ihren Sieg wie den Gewinn der UEFA-Champions-League. Ihn sei es gegönnt. Ist aber ein deutlicher Verweis auf den Stellenwert eines Sieges beim und vor allem gegen den Dresdner Sport Club!

 

Anschließend ging es zum Friedrichstädter Stadtteilfest. Mehrere Bands durften für Lau bestaunt werden und eine eindrucksvolle Feuershow gab es zu bewundern. *TOP* Entschädigte immerhin für die miserable Leistung der Fußballer.

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