FV Dresden 06 Laubegast II.
Dresdner Sportclub 1898
Nachdem der DSC letztes Jahr in der ersten Hauptrunde des Landespokals scheiterte und nachdem dieses Jahr, die letztes Jahr neue geschaffenen, lokalen Ausscheidungsrunden wieder abgeschafft wurden, nahm der Dresdner SC nun das erste Mal mit seiner ersten Vertretung am Stadtpokal teil.
Dort wartete der bisher ungeschlagene Tabellenführer der Stadtliga C, der FV Dresden 06 Laubegast II. In der Stadtliga C hatten die Blau-Gelben bisher im Schnitt sieben Tore pro Spiel erzielt, aber in jedem Spiel auch mindestens eins, im Schnitt fast zwei, kassiert.
Kassieren wollten die Laubegaster interessanterweise keinen Eintritt, beim letzten Freundschaftsspiel durfte noch gezahlt werden, angesichts der Zuschauerzahl, aber einem geschenkten ... Aber Catering wurde geboten und dieses ist an der Steirischen Straße sensationell! Das Steak war sehr bekömmlich! Auswahl breit, Leistung Spitze!
Breit präsentierte sich auch unserer Kader, denn mit Heifez, Hassan, Heinrich und Forgber nahmen immerhin vier Wechsler auf der Bank Platz. Im Vergleich zum Rotationspiel standen Zillich, Heinrich und Haase nicht in der Startaufstellung, wurden geschont oder waren gleich gar nicht anwesend. Dafür spielten Barthel, Hupka und Kuon von Beginn an. Die beiden erst genannten sorgten mit ihren Premierentoren für die erste Mannschaft des DSC bzw. im Männerbereich für die schnelle 2:0 Führung, innerhalb Minuten derer acht.
Wer gedacht hatte, dass das so weiter geht, hatte sich mächtig geirrt. Im Katz und Maus Spiel ging es immer hin und her, Anschlusstreffer hier, zwei Tore Vorsprung hergestellt da. Keine schöne Partie, schlechter Torwart beim Gegner, unkonzentrierte Abwehr bei den Gästen.
Die eingangs als Beweis für die These von Laubegasts Vorne-Top-Hinten-Hop-Spielphilosophie herangezogene Statistik wurde also verifiziert. Den Unterschied an diesem Tag machten die Torhüter. Während der heimische Hintermann sich die Dinger selber rein löffelte, parierte Victor grandios! Allein die reaktionsträge, mohnrote Hintermannschaft verpasste es, die Abpraller konsequent zu klären. Als Entschuldigung gilt, dass nicht der etatmäßige Keeper das Heimtor hütete, sondern ein Feldspieler herhalten musste.
Eigentlich war geplant, das Spiel ein wenig lautmalerisch zu unterstreichen. Der Großteil des mohnroten Anhangs, unter den handgezählten 130 Zuschauern vielleicht knapp die Hälfte, verstreute sich im weiten Rund und von einem Zusammenstehen konnte keine Rede sein. Traurig aber wahr.
Traurig war auch die Kulisse bei der gleichzeitig stattfindenden Partie des DSC-Quartetts in Gelb-Blau. 1:3 verloren die Nullsechser gegen den Tabellenletzten aus Gnaschwitz-Doberschau. Stegi, warum tust du dir das an…