Post SV Dresden II

Dresdner Sportclub 1898

Obwohl den Leipzigern die abwechslungsreichere Fußballlandschaft vorbehalten ist, bleibt das einzig wahre Highlight der glorreiche Dresdner SC. Und auf dem Programm stand an diesem Sonntag der Einzug ins Stadtpokalviertelfinale.

Als Gegner bescherte die Losfee dem DSC eine Auswärtspartie beim Post SV Dresden, genau genommen gegen deren zweite Vertretung. Diese spielt gemeinsam mit unsriger zweiter Vertretung in der Stadtliga B. Als Vorspiel hatten sich die Postler gedacht, das Spiel ihrer ersten anzusetzen. Darauf wurde jedoch großzügig verzichtet.

Viel Mühe hatten sich die Anhänger des Heimvereins gemacht und ihr Stadtteil im Vorfeld großzügig mit dem Logo des DSC verziert. Immerhin 4000$ wurde für die Insolvenzmasse des F98 geboten. Zudem wurde jede sich bietende Freifläche mit „schönen“ Parolen beschmiert. Diese reihten sich in bestehende „Frei, Sozial & National“ Schmierereien ein. Der äußerst sympathische Heimanhang hatte sich auch wieder den feinsten Thor Steinar Zwirn übergeworfen. Da ist Mensch doch gerne Gast.

Dem Gastspiel der Glorreichen in Cotta nicht so viel Bedeutung beimessend, verzichteten die anwesenden Mohnroten auf jeglichen Support oder optische Untermalung. Die Mannschaft spielte das Ding auch so souverän runter. Heino vergab zwar den einen oder anderen Riesen, aber auch Kahl scheiterte aus kürzester Distanz. Ein 3-4 Tore Vorsprung lag im Bereich des Möglichen. Das Tor des Tages erzielte schließlich Niko Kuon nach grandioser Einzelleistung, der Gegenspieler und Torwart keine Chance ließ und so zum Spieler des Spiels avancierte. Und zwar nicht nur aufgrund des Tores. Starke Leistung Niko!!

Weiterer Lichtblick war das Comeback des seit dem ersten Spieltag verletzt fehlenden Philipp Opitz und die damit verbundene Hoffnung, dass Uns-Boris bald wieder über den gesamten Kader verfügen kann. Heute jedenfalls fehlten arbeitsbedingt Hoppel und Capitano Preißiger. Für ihn trug die heute einzige Sturmspitze, Csobi weilt im Urlaub, Christian Heinrich die Binde und gab lange Zeit gut den Ton an.

Andre sein Onkel wird sich jedenfalls ärgern, das erste Mal seit langem gewinnt der Sport-Club mit 1:0 und er ist nicht dabei. Noch zu erwähnen ist die starke Leistung von Stefan Horn. Der erneut den Kasten hütete und das erneut souverän meisterte.

Letztlich zählt, WIR SIND VIERTELFINALE und gespannt was die Auslosung bereit hält. Ebenfalls den Einzug in den Viertelfinallostopf erreichten der VfB Hellerau-Klotzsche, der TSV Cossebaude, Helios 24, Eintracht Dobritz (bezwingt Rotation), Dynamo III, Zschachwitz und der Sieger der Partie Dölzschen gegen die SpVgg Löbtau.

 

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