Es fährt ein Zug nach Connewitz

Um das JA zum Sachsenticketaufschlag zum Semesterbeitrag zu rechtfertigen, wurde die Chance beim Schopfe gepackt, die Sterne auch im heimischen Sportpark mal spielen zu sehen. Wurde die letztmals besuchte Begegnung gegen Oschatz doch gleich gar nicht angepfiffen bzw. die Gäste aus Oschatz traten damals nicht an. Für einen Besuch empfohlen hatte sich der Nachholer vom fünften Spieltag gegen die zweite von Lok Leipzig. Die Neuauflage des Leipziger Stadtpokalfinales von 2008. Damals siegte der Rote Stern nach 120 Minuten und vor 705 Zuschauern mit 2:1.

Mit der Bummelbahn ging es jedenfalls um Zehn am Dresdner Hauptbahnhof in Richtung Leipzig und anschließend mit der S-Bahn oder so zum Bahnhof Connewitz. Ein richtig geiles, runtergekommenes Teil. Am Leipziger Hauptbahnhof war auch gerade genug Zeit den besten Hot Dog der Welt zu verspeisen. A long story short, wir erreichten nach kurzem Fußweg den Sportpark Dölitz eine halbe Stunde vor Spielbeginn.


Ein wenig wurde im Vorfeld gerätselt wie die Fantrennung funktionieren sollte, doch bei der Ankunft sollte sich jene als obsolet herausstellen. Lokisten waren jedenfalls augenscheinlich nicht zu erspähen. Der zahlreiche Heimanhang hingegen hatte sich gegen den Tabellenvierten aus Probstheida etwas Besonderes ausgedacht. Vorm Spiel bildete die rot-schwarze Schar ein Spalier zum Eingang des Spielfelds um ihre Mannschaft nochmal richtig zu pushen. Doch so wirklich gewirkt schien es nicht zu haben. In einer höhepunktsarmen ersten Halbzeit verbuchte Lok noch die ein oder andere Chance mehr und nutzte eine der selten Gelegenheiten zum Führungstreffer.


In der zweiten Halbzeit zunächst das gleiche Bild. Nachdem ein Lokist mit Geld-Rot den Platz verlassen musste, drehten die Sterne jedoch auf. Leider wurden gleich mehrere Großchancen zum Ausgleich vergeben und auch mit Fernschüssen scheiterten die anrennenden Sterne denkbar knapp. Blau-Gelb wirkte absolut überfordert gegen die nun auch spielerisch sehr dominanten Sterne.


Am guten Schiedsrichter hat es dieses Mal jedenfalls nicht gelegen. Nach 90 Minuten blieben die Sterne auch im zehnten Bezirksligaspiel sieglos. Zum missfallen der 483 Zuschauer hatte Fabian Tröltzsch in der 43. Minute fast unbemerkt das Siegtor erzielt. Kopf hoch Sterne, mit der Leistung der zweiten Halbzeit gibt’s gegen Stötteritz definitiv den ersten Dreier. Ansonsten Eintritt Spitze! Essen Spitze! Getränke Spitze!

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