1:2-Niederlage gegen Chemie Dohna

In einem Testspiel gegen Chemie Dohna verliert der DSC erneut. Schwefel und Weinhold erzielen die Siegtreffer für den Tabellenführer der Kreisoberliga Sächsische Schweiz. Man sollte sich jedoch vom Ergebnis nicht täuschen lassen.

Auf teilweise geräumten und teilweise schneebedecktem Geläuf im Friedrichstädter Ostragehege begrüßte der Dresdner SC den ehemaligen Bezirksligisten Chemie Dohna. Die Dohnaer belegten in der abgelaufenen Saison den letzten Platz der Bezirksliga Mitte und stiegen gemeinsam mit dem SV Bannewitz ab. Zwar hatten die Chemiker sportlich die Klasse gehalten, bekamen aber wegen Nichterfüllung des Schiedsrichter Solls drei Punkte abgezogen und rutschen so um zwei Plätze in der Tabelle ab.

Beim diesjährigen Hallenturnier des VfL Pirna-Copitz stellten die Dohnaer bereits ihre technische Beschlagenheit unter Beweis und so ist klar, dass die Bodenbedingungen weder dem Gast- noch dem Heimteam zum Vorteil gereichten. So entwickelte sich eine wenig ansehnliche Partie, in der der DSC die hochkarätigeren Chancen hatte, aber am Aluminium, an eigener Unzulänglichkeit, am gegnerischen Schlußmann bzw. an einem dazwischengekrätschten grün-weißen Fuß scheiterte.

Aber auch unser u19-Goalie Max David Ahnert, der in der ersten Hälfte hütete, hatte Möglichkeit sich auszuzeichnen. Im eins gegen eins rettete er in höchster Not mit einem unglaublichen Reflex. In einer anderen Situation griff er allerdings daneben und holte den durchgebrochenen, gegnerischen Stürmer von den Beinen. Foulelfmeter. 0:1.

In der zweiten Halbzeit, in der der Sportclub eigentlich schwächer wurde und die individuellen Fehler sich häuften, gegen Ende scheinbar auch die Luft ausging, kamen die Rothemden zunächst zum Ausgleich. Am gegnerischen Strafraum wurde der Ball erkämpft, Hauptmann verteilte auf die Aussen, Csobot passte auf den einlaufenden Schöffel und der verwandelte mit Links.

 

Als das Spiel nur noch so vor sich hinplätscherte, kamen die Dohnaer zwar immernoch zu keinen Chancen, aber diese nutzten sie konsequent. Ein schwacher und nicht sehr platzierter Schuß von Weinhold aus 18 Metern findet dennoch den Weg ins Tor, weil Jan Beckes Sicht verstellt ist, der Ball unglücklich aufprallt und Jan ihn schließlich nicht mehr entscheidend abwehren kann.

 

Letztlich eine unglückliche Niederlage, deren sportlicher Wert nicht allzu hoch gehangen werden soll, bei der in der ersten Halbzeit vor allem deutlich wurde, dass Franz Seifert eine echte Verstärkung ist. In der zweiten Halbzeit gefiel mir vor allem der eingewechselte Martin Käseberg, der mit guten Aktionen gefährliche Angriffe einleitete, aber im Abschluß meist das letzte Glück vermisste. Den größten Beifall erntete Lukas Hauptmann, nachdem er mehrere Gegner austeigen ließ und den letzten schließlich schürtzte. Brotlose aber euphorische bejohlte Kunst!

 

Aufstellung: Ahnert (46. Becke) - Haase (46. Käseberg), von Galen, Niederlein, Fuchs - Hofmann, Seifert, Hauptmann, Forgber - Schöffel, Csobot


Tore: 0:1 Schwefel (FE/21. Min), 1:1 Schöffel (56. Min), 1:2 Weinhold (82. Min) 

 

ZuschauerInnen: 25

 

Bilder:

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Kommentare: 2
  • #1

    Leeeon:D (Sonntag, 17 Februar 2013 17:57)

    jo, geiles Spiel, hab' auch mal wieder Bock zum DSC zu gehen.(:
    DSC! Grüße aus Hamburg..
    finde nicht gut, dass einer von euch St.Pipi-Fan ist..

  • #2

    andi_dd (Sonntag, 31 März 2013 14:35)

    einer? hier ist die mehrzahl angebracht, kunde!

 

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29. Oktober 2017, 11.00

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