13. Spieltag, Landesklasse Ost: Dresdner SC 1898 - Budissa Bautzen II. 1:0 (0:0)

 

Aufstellung: Arndt – Grahle, Niederlein, Mayer, Käseberg – Hildebrand (46. Thomas), Preißiger, Britschka (73. Wetzel), Pfitzner, Haase (86. Sieradzki) – Heinrich

 

Tore: 1:0 Heinrich (76. Min)

 

ZuschauerInnen: 147

 

Bericht:

Einen versöhnlichen Abschluß der Hinrunde bekamen alle hartgesottenen DSC-Fans bescherrt, die sich am abgelaufenen Samstag bei Eiseskälte und anhaltendem Regen ins Ostragehege verliefen. Denn dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung triumphiert der Dresdner SC im heimischen Heinz-Steyer-Stadion gegen die Regionalligareserve des FSV Budissa aus Bautzen mit 1:0. Über 90 Minuten haben die Schützlinge Knut Michaels den Tabellendritten aus Ostsachsen dominiert und sehr gut im Griff gehabt ohne dabei große spielerische Glanzpunkte zu setzen. Großchancen blieben dabei ebenfalls Mangelware. Die besten konnte sich zumeist Christian Heinrich erarbeiten. Auch Daniel Pfitzner und Tobias Hildebrandt hatten die Führung auf dem Fuß.

 

In unnachahmlicher Gerd-"Bomber"-Müll-Manir erzielte dann aber doch unser Goalgetter "Heino" Heinrich das Tor des Tages. Im Strafraum flach angespielt, nahm er den Ball mit den linken Fuß an und versenkte den Ball mit einem Drehschuß nach Härte-vor-Präzision-Methode eiskalt zum vielumjubelten Endstand. Zwar waren noch 14 Minuten zu spielen, in denen man nach kloppscher Rechnung noch locker 10 Tore schießen könne, doch dafür waren die Bautzner an diesem Tag zu harmlos.

 

In der letzten Minute ward es dennoch noch einmal spannend. Der nasse, tiefe und holprige Boden, der beiden Teams an diesem Tag das Leben schwer machte, aber wahrscheinlich vor allem den kämpferischen Rothemden in die Hände spielte, ließ einen Distanzschuß tückisch aufspringen. Zwar hätte dieser Schuß niemals zu Stande kommen dürfen, da Philipp Mayer dem Schützen regelrecht aus dem Weg geschubst wurde, doch für das Görlitzer Schiedsrichtergespann war es nicht die erste zweifelhafte Entscheidung an diesem denkwürdigen Samstag. Jedenfalls konnte Dario Arndt den Ball im Folgenden nicht richtig festhalten, weshalb Abwehrrecke Niederlein zur Ecke klärte.

 

Die anschließende Ecke konnte von der kopfballstarken Abwehr des DSC bereinigt und der Ball aus dem Strafraum buchsiert werden. Doch dort fand er per Direktabnahme postwendend den Weg zurück in die Box und in Richtung Sportclub-Tor. Mit einer schier unglaublichen Reaktion konnte Teufelskerl Dario Arndt den strammen und schwer zu kalkulierenden Schuß auf der Linie paradieren und die drei Punkte retten!

 

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